Optimierung von Desinfektionsmaßnahmen in der Aquakultur

  • Optimierung von Desinfektionsmaßnahmen in der Aquakultur – effizient und sicher | Aquakultur

Das müssen Sie wissen, wenn...

Sie sicherstellen wollen, dass Desinfektionsmaßnahmen wirksam Krankheitsausbrüche verhindern und gleichzeitig die Biofilterfunktion nicht beeinträchtigen werden soll.

Eine Desinfektion des Wassers in Aquakulturanlagen, insbesondere in RAS-Anlagen, ist aus mehreren Gründen entscheidend für den erfolgreichen Betrieb Ihrer Anlage. Hierfür werden unterschiedlichste physikalische oder chemische Verfahren verwendet. Für intensive Aquakultur, insbesondere RAS, bieten sich chemikaliensparende Methoden wie UV-Bestrahlung oder Ozon-Begasung an.

Desinfektion dient der Krankheitsprävention und dem Schutz der Tiergesundheit sowie der Stabilität des Aquakultursystems insgesamt. Die Überwachung der Effizienz von Desinfektionsmaßnahmen durch Testung der Keimbelastung des Wassers als Teil einer Biosecurity Strategie ist hier kein Luxus, sondern eine Schlüsselmaßnahme, um Tiergesundheit, Systemfunktion und wirtschaftliche Stabilität sicherzustellen.

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Krankheitsprävention: Wasser überträgt bakterielle, virale und parasitäre Erreger. Hohe Keimzahlen erhöhen dabei das Risiko von Infektionen und Epidemien, die zu massiven Verlusten führen können.

Schutz der Tiergesundheit: Pathogene Keime, z.B. Aeromonas oder Vibrio, können bei Fischen Stress, Haut- und Kiemenschäden verursachen. Eine gute Wasserqualität reduziert den Stress und stärkt das Immunsystem der Tiere.

Stabilität des Aquakultursystems: In RAS-Systemen muss ein Gleichgewicht zwischen dem Biofilter-Mikrobiom und den Maßnahmen zur Pathogenkontrolle bestehen. Übermäßige mikrobielle Belastung führt zu reduzierter Biofilterleistung und einer Störung des Stickstoffabbaus.

Wirtschaftlichkeit: Krankheitsausbrüche bedeuten hohe Verluste, zusätzliche Behandlungskosten und Produktionsausfälle. Prävention ist kostengünstiger als Notfallmaßnahmen.

Biosecurity und gesetzliche Anforderungen: Viele Länder verlangen regelmäßige Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von Seuchen.

Die schnelle Erfassung des bakteriellen Status des Wassers ist zu jederzeit ein unerlässlicher Bestandteil einer ganzheitlichen Biosecurity-Strategie. Sowohl zum Start einer Aquakulturanlage, nach Wartung (Biofilterwechsel) und in der täglichen Rountineüberwachung.

Die mikrobiologische Zusammensetzung des Wassers in der Aquakultur kann auf verschiedenen Wegen überprüft werden. Verbreitet sind klassische Kulturverfahren wie Plattierungen auf Nährmedien. Sie sind zeit- und materialaufwändig, liefern sehr spät und zudem noch ungenaue Ergebnisse.

In sich dynamisch, exponentiell entwickelnden Bakterienpopulationen ist eine Früherkennung einer Fehlentwicklung jedoch enorm wichtig, um effizient, kostengünstig und rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Andere Verfahren wie Dip-Slides oder molekularbiologische Techniken sind zwar schneller, aber ungenauer oder erfordern Expertenwissen und eine gut-organisierte Laborumgebung.

Die schnelle, kostengünstige und sichere Quantifizierung der Gesamtzellzahl mittels Durchflußzytometrie (Flow Cytometry) ist routinetauglich und kann sogar in einem On-Line Verfahren eingesetzt werden. Die Mikroorganismen werden mit fluoreszierenden Farbstoffen markiert und die Fluoreszenzintensität der Zellen vermessen. Dieser Prozess kann in einem off- oder at-line Verfahren eingesetzt werden oder direkt vollautomatisiert on-line in ein zirkulierendes System integriert werden. Als Ergebnis kann mit wenigen Ressourcen eine große Anzahl individueller Proben in kurzer Zeit vermessen werden.

Mit den Sysmex Partec Reagenzien CyStain™ BacCount Total und CyStain™ BacCount Viable wird die Gesamtmenge an Bakterien und auch deren Viabilität in der Wasserprobe schnell und einfach analysiert. In Kombination mit einem Sysmex Partec Durchflusszytometer für industrielle Anwendung, ggf. in Verbindung mit einem Autoloader, und den speziell entwickelten Qualitätskontrollverfahren mit automatischer Ergebnisanalyse und Reporterstellung, wird das Wasser standardisiert überwacht.

Die Kombination mit der On-Line Einheit OC-300 erlaubt die Integration der Messung on-line in der Anlage und somit eine lückenlose Überwachung. Dies ist insbesondere beim Einfahren eines Systems, in High-Risk Situationen oder dem Monitoring bei einem Vorkommnis hilfreich.

Unkontrolliertes Wachstum von Mikroorganismen wird frühzeitig erkannt und die damit verbundenen Risiken werden minimiert!

#SPGinside

Wenn Zeit eine Rolle spielt …

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